damit keine Fragen offen bleiben

Blower Door

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Messung der Luftdichtheit eines Gebäudes oder Objektes

den Leckagen an der Gebäudehülle auf der Spur
Unter Blower Door versteht man in der Energietechnik einen Test, bei dem die Luftdichtheit eines Gebäudes bzw. Objektes gemessen wird. Dabei werden Leckagen an der Gebäudehülle aufgespürt und somit die tatsächlich vorhandene Luftwechselrate bestimmt.Der Messvorgang (Blower Door Test) geschieht im Regelfall in drei Phasen. Zuerst werden die eventuell vorhandenen Leckagen bei einem konstanten Unterdruck von 50Pa geortet und durch Rauchspender oder Rauchmaschinen sichtbar gemacht.In der nächsten Phase wird wieder ein Unterdruck bis auf 100 Pa in 5 bis 10 Pa-Schritten erzeugt und der jeweilige Luftvolumenstrom gemessen und genau aufgezeichnet. Schlußendlich erfolgt die dritte Phase, bei der ein Überdruck erzeugt wird und die Messungen ähnlich der Unterdruckmessung erfolgt.Leckagen können durch mechanischen Einfluß entstehen oder auch durch Schimmelpilzbefall entstehen, meist an nicht im Sichtfeld befindlichen Stellen, etwa durch einen Schaden in der Dampfbremsfolie in einer Dachschräge.

Klima aktiv

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die Klimaschutzinitiative in Österreich während der Kyoto-Vertragsperiode 

Was so kurz und nüchtern klingt, ist eine Klimaschutzinitiative in Österreich, hervorgerufen durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Die Kurzbezeichnung ist mit „ka“ festgelegt und hat die CO2 Ausstoßreduzierung und die Förderung der erneuerbaren Energie zum Ziel.

Die Initiative Klima aktiv wurde 2004 ins Leben gerufen und bis zum Ende der Kyoto-Vertragsperiode im Jahr 2012 befristet. Die Umsetzung und Koordinierung erfolgt durch die Österreichische Energieagentur (Austrian Energy Agency).

Vollwärmeschutz

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besser gesagt: WDVS oder VWS-System

der Begriff Vollwärmeschutz ist genau genommen nicht korrekt!

Abkürzungen wie WDVS oder WDS-System stehen für einen Begriff, der in seiner Abwandlung viel bekannter ist als in seiner ursprünglichen und offiziellen Benennung: Das Wärmedämmverbundsystem, das landläufig unter Vollwärmeschutz oder seltener auch als Thermohaut bekannt ist. Doch diese Begriffe sind in der Tat nicht korrekt, denn eine vorgehängte Fassade ist tatsächlich kein Wärmedämmverbundsystem.

Ein Wärmedämmverbundsystem wird prinzipiell an der Außenseite von Gebäuden durch Klebung oder gedübelt oder auch im Schienensystem angebracht.

Diffusionsoffen

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Auf Erkenntissen von Max von Pettenkofer aufgebaut

Ein besseres Raumklima wird geschaffen und Schimmel an der Wand soll vermieden werden 

Man kann auch durch einen Irrtum einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen, wie etwa der bayerische Chemiker und Hygieniker Max von Pettenkofer (1818–1901), der meinte, eine Wand müsse durch Luftdurchlässigkeit atmen können. Er dachte, dass dadurch ein besseres Raumklima geschaffen und Schimmel an der Wand vermieden werden kann. Dies erwies sich allerdings durch die Erkenntnisse der modernen Bauphysik als Irrtum.

Vielmehr ist es Tatsache, dass nach heutigen Erkenntnissen wohl bestimmte Baustoffe porös und damit luftdurchlässig sind, nicht aber die Wand im eigentlichen Sinn. Diese Luftdurchlässigkeit reicht aber niemals aus, einen tatsächlichen Luftaustausch stattfinden zu lassen. Nur ein markanter Luftdruckunterschied zwischen Außenbereich und Innenbereich würde dies zulassen, wird aber kaum so hoch sein, dass dies zur Wirkung kommt.

Wände atmen nicht!

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eine längst überholte historische Meinung

entgegen der Fehlmeinung durch den bayerischen Chemiker und Hygieniker Max von Pettenkofer 

Dass Wände atmen ist eine historische Meinung, die längst überholt ist, tatsächlich atmen Wände nicht! Diese Fehlmeinung entstand durch den bayerischen Chemiker und Hygieniker Max von Pettenkofer (1818–1901), der davon ausging, Wände müssen atmen, um ein besseres Raumklima zu erreichen und dem Schimmel an der Wand Herr zu werden.

Sein Versuch, die Atmung der Wände zu beweisen gelang, allerdings kam man viel später auf einen Fehler bei diesem Versuch: der Kamin des Ofens in diesem Raum wurde nicht berücksichtigt, wurde einfach vergessen.

Erneuerbare Energie

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rund um die regenerative Energie

fossilen Energieträger sind keine erneuerbaren Energieträger

Die Unerschöpflichkeit von bestimmter Energie wird in unserer modernen Zeit so hoch gepriesen und tatsächlich gibt es sie. Auch regenerative Energie genannt, versteht man darunter jene Energiequellen, die für uns Menschen und unserem menschlichen Zeithorizont als unerschöpflich gelten oder auch wenn diese sich nach unserem Begriff wieder schnell erneuern.

Die fossilen Energieträger fallen darunter in keinem Fall, denn der Zeitraum für dessen Entstehung beträgt einige Millionen von Jahren, und ist damit außerhalb unseres menschlichen Zeithorizonts.

Baubiologie

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gesundes und nachhaltiges Bauen und Wohnen

Die Lehre der Beziehung zwischen Menschen und der gebauten Umwelt 

Eine sehr bedeutende Materie rund um die Lehre der Beziehung zwischen Menschen und der gebauten Umwelt wird in der Baubiologie zusammengefasst.

Das definierte Ziel der Baubiologie ist das „gesunde und nachhaltige Bauen und Wohnen“ und soll durch eine übergreifende Sicht auf die Zusammenhänge von physiologischer, psychologischer, architektonischer und physikalisch-technischer Wechselwirkung zwischen Bauwerk, Nutzer (Bewohner) und dessen Umwelt erreicht werden.

Bereits seit etwa 1960 befasste sich der Arzt Hubert Palm mit dieser Thematik, aus der sich rund 10 Jahre später sein Buch „Das gesunde Haus“ entwickelte.

Ökologische Baustoffe

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der Umweltgedanke hat auch die Bauwirtschaft erreicht

Moderne Techniken rund um Bau und Baurenovierung
„Umweltprobleme, die heute nicht entstehen, müssen wir morgen nicht lösen!“ Genau so sollte man das Zitat wortwörtlich nehmen und verstehen. Besonders am Bau ist die Gefahr groß, auf Altlasten zu stoßen, man denke dabei nur an Asbest, das aus dem griechischen übersetzt sogar „unvergänglich“ heißt.Unvergänglich dabei sollte aber bloß unsere Umwelt und die damit verbundene Gesundheit von Mensch und Tier sein.Daher hat die moderne Zeit und der zunehmende Umweltgedanke endlich auch die Bauwirtschaft erreicht und besagt, dass vorwiegend natürliche Ressourcen zu schonen sind und die Energie sparsam einzusetzen ist.Moderne Techniken rund um Bau und Baurenovierung zeigen klar, dass es auch so geht und dabei auch noch beträchtliche Einsparungen, besonders bei den Energiekosten, bringen kann.

Energieausweis Pflicht

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in Österreich seit Jänner 2009 in Kraft

Das Gesetz rund um die Energieausweispflicht

Im aktuellen Bundesgesetzblatt I Nr. 27/2012 (im Volltext: Bundesgesetz über die Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises beim Verkauf und bei der In-Bestand-Gabe von Gebäuden und Nutzungsobjekten) wird  im Paragraphen 1 klar festgehalten, dass es „…Pflicht des Verkäufers oder  Bestandgebers, beim Verkauf oder bei der In-Bestand-Gabe eines Gebäudes oder Nutzungsobjekts dem Käufer oder Bestandnehmer einen Energieausweis vorzulegen und auszuhändigen, sowie die Pflicht zur Angabe bestimmter Indikatoren über die energietechnische Qualität des Gebäudes oder Nutzungsobjekts in Anzeigen zur Vorbereitung solcher Rechtsgeschäfte ist.“

Diese vorerst letzte Bestimmung ist in Österreich mit 1.12.2012 in Kraft getreten und löste mit 30.11.2012 das Energieausweis-Vorlage-Gesetz ab. Das Gesetz rund um die Energieausweis Pflicht wurde bereits 2006 beschlossen und trat mit 1. Jänner 2009 in Kraft.

Energieausweis gesetzliche Grundlagen

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seit 2008 im Interesse der Umwelt in Österreich Gesetz

seit 2009 auch für Altbauten eingeführt
Im Bundesgesetz über die Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises beim Verkauf und bei der In-Bestand-Gabe von Gebäuden und Nutzungsobjekten (kurz: Energieausweis-Vorlage-Gesetz – EAVG) sind die gesetzlichen Grundlagen rund um den Energieausweis festgehalten, das in der letzten Version mit 1. Dezember 2012 in Kraft getreten ist.Der Ursprung dieses Gesetzes rund um den Energieausweis und die damit verbundenen gesetzlichen Grundlagen wurde allerdings schon im Jahr 2006 vom Nationalrat beschlossen und in Etappen, mit Anfang 2008 für Neubauten und 1 Jahr später, am 1. Jänner 2009 auch für Altbauten eingeführt.


Nettonutzfläche

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in der ÖNorm B 1800 festgelegt

der Zweckbestimmung entsprechende Grundfläche
Die Definition der Nettogrundfläche ist in Österreich in der ÖNorm B 1800 festgehalten. Als Nettonutzfläche wird dabei nur die seiner Zweckbestimmung verwendbare (nutzbare) Grundfläche einer Immobilie berechnet. Also werden keine Mauern in die Fläche mit eingerechnet. Das Gegenteil, quasi die umgekehrte Berechnungsfläche ist die Konstruktionsgrundfläche, bei der nur die Flächen, auf denen die Mauern aufgebaut sind, festgehalten sind. Dennoch unterteilt sich die Nettonutzfläche in Hauptnutzfläche, also die Flächen, die dem eigentlichen Verwendungszweck eines Bauwerks unmittelbar bestimmten und Nebennutzfläche, in der etwa Sanitärräume, Garderoben, aber auch Müllsammelräume oder Fahrzeugabstellflächen enthalten sind.

OIB - das Institut für Bautechnik

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wo alle Baubestimmungen zusammenlaufen

die Produktinformationsstelle für das Bauwesen
Unter der Abkürzung „OIB“ kennt man das Österreichische Institut für Bautechnik, mit dem Sitz in Wien und ist die Produktinformationsstelle für das Bauwesen in Österreich. Die definierte Aufgabe des OIB ist es, entsprechende Auskunft zu geben über alle bautechnischen Anforderungen, im Speziellen auch darüber, welche besonderen Kriterien alle Bauprodukte in Österreich, die mit dem CE-Zeichen versehen sind, erfüllen müssen.Diese sind in der Baustoffliste ÖA für Österreich und in der Baustoffliste ÖE für Europa geregelt.

Elektrofahrzeuge

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eine Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren

Elektromobilität ist im Steigen begriffen
Weltweit sind Elektrofahrzeuge noch immer in der Minderheit, doch ist der Betrieb von Verkehrsmitteln mit Strom im Vormarsch. Sieht man bei den Verkehrsmitteln nicht nur die Straßenfahrzeuge, sondern auch die Schienenfahrzeuge wie Züge und Straßenbahnen, so sieht der Anteil schon ganz anders aus, hier ist der Anteil der Elektrofahrzeuge eindeutig höher gegenüber anders betriebenen.Zu den Elektrofahrzeugen kann man die Hybridfahrzeuge nicht dazu zählen, denn hier passiert der Antrieb in Kombination mit anderen Energieträgern, ausgenommen sind die Elektrofahrräder, die Pedelecs, bei denen der Elektroantrieb durch die menschliche Kraft des Fahrers unterstützt wird. Man spricht dabei von einem Human-Elektro-Hybridfahrzeug.

Baumanagement

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Leitung und Organisation am Bau in einer Hand

hebt die Qualität eines Bauvorhabens
Oft kommt es gar nicht so sehr auf die Größe eines Bauvorhabens an, sondern vielmehr um die Koordination von Planung und Ausführung. Daher ist es auch bei kleineren Bauvorhaben von Vorteil, die Leitung und Organisation am Bau in eine Hand zu legen.Damit wird die Abstimmung der verschiedenen Bauphasen und den unterschiedlichsten Gewerken besser koordiniert. Schlussendlich werden damit nicht nur Kosten erspart, sondern die Qualität des Bauvorhabens erhöht.

Heizwärmebedarf

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die Jahresrechnung machts aus

eine wichtige Grundlage für die Betriebskosten-Rechnung
Unter Heizwärmebedarf versteht man die thermische Menge an Energie, die benötigt wird, eine bestimmte Immobilie ausreichend mit Wärme zu versorgen. Die Berechnung geschieht im Regelfall über ein ganzes Jahr hindurch, woraus sich der Jahresbedarf an Heizwärme ergibt. Daraus lässt sich auch ganz einfach der durchschnittliche Monatsverbrauch errechnen, der sich in den Betriebskosten niederschlägt. Die Einheit für den Heizwärmebedarf wird in Kilowattstunden (kWh) oder Megawattstunden (MWh) angegeben.

Primärenergiebedarf

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die Energie zum Nutzen der Energie

Energie außerhalb der Systemgrenzen
Damit Energie überhaupt dorthin gelangen kann, wo sie gebraucht wird, braucht man Energie. So könnte man kurz umrissen erklären, was der Primärenergiebedarf ist. Doch so ganz einfach ist es dann auch wieder nicht, denn der Primärenergiebedarf kann und sollte exakt ermittelt werden, da auch hier ungeahnte Kosten schlummern können.Der Primärenergiebedarf (PEF) ist in den ÖNORMEN EN 15316-4-5 festgehalten und gilt in Österreich seit 2011 als gesetzliche Verpflichtung, alleine das Bundesland Salzburg hat hier einen eigenen Weg eingeschlagen.

Endenergiebedarf

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Eine wichtige Erkenntnis:

Klarheit über den Stand der Dinge
Unter dem Begriff Endenergie versteht der Fachmann den übriggebliebenen Teil der Primärenergie nach Abzug der Energiewandlungs- und Übertragungsverlusten. Dabei spielt es für die Berechnung keine Rolle, wer oder wo der Verbraucher ist und darum werden alle Verbrauchsstellen gleichermaßen zur Berechnung herangezogen. Dies können private Haushalte sein oder alle Bereiche aus Gewerbe, Handel oder Dienstleistung, aber auch die Industrie und der nicht unwesentliche Bereich Verkehr, der derzeit den größten Anteil am Endenergiebedarf einnimmt.Sieht man sich die Reihung nach Energieträgern an, so stehen nach den offiziellen Aufzeichnungen Mineralölprodukte mit mehr als einem Drittel an oberster Stelle, die Kohle hingegen liegt mit rund 5% der Endenergieverbraucher schon sehr weit hinten. Biomasse und andere erneuerbare Energieträger haben dabei eine rasch wachsende Bedeutung, wenngleich der Anteil von (noch) unter 10% des gesamten Endenergiebedarfs relativ gering ausfällt.


Gesamtenergieeffizienz-Faktor

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Beruhend auf Daten aus vergangenen Tagen

Achten Sie auf die Tabelle der Energieverbraucher
Der Gesamtenergieeffizienz-Faktor ist ein zu errechnender Vergleichswert, der sich aus dem festgestellten Referenzwert des Energiebedarfs eines Objektes mit den gelisteten Anforderungen aus dem Jahr 2007 ergibt. Der sich daraus ergebende Quotient ist der Gesamtenergieeffizienz-Faktor. Wenn sich dabei ein Faktor von kleiner als 1 (<1) ergibt, hat das zu berechnende Gebäude aktuell eine verbesserte energetische Qualität als der festgelegte Neubaustandard im Berechnungsjahr 2007.Wenn der Faktor aber einen Wert von mehr als 1 (>1) ergibt, dann ist die Energieeffizienz gegenüber dem Jahr 2007 schlechter geworden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Energieverbraucher, die von „A++“ (besonders effizient) bis hin zu „G“ (Faktor höher als 4) reichen.


Passivhaus

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es geht auch ohne Energie

Das Geheimnis liegt in der Wärmedämmung
Dass „Passiv“ auch ganz gut sein kann, zeigt das Beispiel beim Passivhaus. Hier kommt man wegen der besonderen Wärmedämmung im Regelfall ohne die klassische Gebäudeheizung aus. Wie das geht? Einfach ganz simpel:Im Passivhaus werden durch die besondere Wärmedämmung die Wärmeverluste so gering wie möglich gehalten und die Abstrahlwärme von den im Haus lebenden Menschen sowie aus den Haushaltegeräten genutzt.Gelüftet wird systematisch mit vorgewärmter Frischluft. Ein Beheizen des Passivhauses ist nur bei extrem niedrigen Temperaturen notwendig und kann ganz normal über Fernwärme, Öl- oder Gasheizung, herkömmliche Öfen für Festbrennstoffe oder über Solaranlagen erfolgen.Das Prinzip „Passivhaus“ ist dabei keineswegs neu, denn schon im Jahr 1883 wurde das Polarschiff „Fram“ im Passivhaus-Prinzip gebaut und vom Stapel gelassen. Die ersten Häuser allerdings wurden erst ab etwa 1970 in Dänemark gebaut.


Nullenergiehaus

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dem Energieverbrauch entgegenwirken

die Weiterentwicklung des Passiv-Prinzips
Keinerlei Energiekosten
, kein Brennmaterial, keine Verbrennungsabgase – es klingt wie ein Märchen und ist trotzdem wahr. Möglich wird dies durch das Nullenergiehaus, das als Energiestandard für Gebäude gilt. Dabei ist das Prinzip denkbar einfach, es wird alles genützt, was eine künstliche oder externe Energiezufuhr verzichtbar macht.Große, gut isolierte Fenster mit Südausrichtung, die die wärmenden Sonnenstrahlen auch im Winter auffangen und Außenflächen wie Fassade, Dach oder Türen mit möglichst geringer Wärmedurchgangskoeffizienz sowie größtmögliche Luftdichtheit.Wird dennoch bei extrem niedrigen Außentemperaturen zusätzliche Energie gebraucht, so wird diese autark über die eigene Solar- oder Photovoltaikanlage gewonnen, dessen überschüssige Energie ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.Somit fallen ausgleichend keine Energiekosten an und man spricht von einem Nullenergiehaus.


Sonnenhaus

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Das Energiekonzept der Zukunft

Man baut aus Ziegel und baut auf Sonnenenergie
Hinter dem Begriff Sonnenhaus versteckt sich ein nennenswertes Energiekonzept der Zukunft. Ein Unternehmen mit dem Sitz in Oberösterreich hat sich diesem Konzept verschrieben und setzt sich damit im Kampf gegen CO2 ein. Der Weg dahin bedeutet einen intelligenten Umgang mit moderner Sonnenenergie und der Niedrigenergiebauweise aus Ziegel.Eine weitgehende Unabhängigkeit von externen Wärmeanbietern ist damit gegeben, den man setzt bei Sonnenhaus auf krisensichere Energie, die sauber und erneuerbar ist. Da bei einem Sonnenhaus die Energiekosten zu mehr als die Hälfte kostenlos sind, spart man sich  nicht nur eine Menge Geld sondern mindert auch den CO2-Ausstoß.Und wie meint man bei Sonnenhaus? „Die Sonne schickt keine Rechnung und erhöht die Preise nicht“ – ein überlegenswertes Argument!

Niedrigenergiegebäude

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Auf den Energieverbrauch kommt es an

nach der Bauvorschrift ÖNORM H 5055
Der Energieverbrauch ist eines der am meisten behandelten Themen unserer Zeit und dabei werden Begriffe kreiert, die es wert sind, ein wenig unter die Lupe genommen zu werden.Wenn manche Begriffe auch sehr ähnlich klingen mögen, bedeuten sie aber dennoch verschiedenes. Ein solcher Begriff ist zum Beispiel Niedrigenergiegebäude, der ähnlich des Begriffes Niedrigstenergiegebäude ist, jedoch in der Bedeutung unterschiedlich anzuwenden ist. Hierzulande wird der Energieverbrauch bzw. der Heizwärmebedarf klassifiziert und immer wieder stößt man dabei auf Begriffe wie „A++“ oder „A+“ oder einfach nur „A“.Die weiteren Kategorien sind nur mehr einfach benannt und reihen sich nach dem Alphabet bis zur Stufe „G“. Das Niedrigenergiegebäude oder auch Niedrigenergiehaus wird in die Stufe „B“ eingereiht, was einen Heizwärmebedarf von ≤ 50 kWh/m2 pro Jahr bedeutet oder ein Heizöläquivalent von 1000 – 1500.

Niedrigstenergiegebäude